Farbe und Lichtquellen unter Wasser

Wenige Meter Weg des Lichts durch Was­ser, und schon ist als ers­tes der Rot­ton weg. Bei Auf­nah­men in den obe­ren Metern kann mit einem Rot­fil­ter gemo­gelt wer­den. Aber in 30m Tiefe – the „Deep Blue“. Abhilfe schafft die Tau­cher­lampe, der Kame­ra­blitz oder die Licht­quelle der Video — Einheit.

 

Karibik 17m, ohne Blitz

Kari­bik 17m, ohne Blitz

... und mit Blitz

… und mit Blitz

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Farb­tem­pe­ra­tur der ver­wen­de­ten Licht­quelle spielt beim sub­jek­ti­ven Far­bein­druck eine nicht zu unter­schät­zende Rolle: Die klas­si­schen Unter­was­ser — Licht­quel­len haben einen hohen Rot­an­teil, d.h. die leuch­ten­den Far­ben von Fischen und Koral­len erschei­nen bun­ter und knal­li­ger. Die LED — Leuch­ten mit einer Farb­tem­pe­ra­tur von etwa 5000°K sind Tages­licht — ähn­li­cher, die Far­ben erschei­nen uns kälter.

 

Frontal angeblitzt = Schwebepartikel reflektieren

Fron­tal ange­blitzt = Schwe­be­par­ti­kel reflektieren

Aber Ach­tung, sel­ten ist das Was­ser ohne Schwe­be­teil­chen. Fron­ta­les Anleuch­ten hat den glei­chen Effekt wie ein Auto­schein­wer­fer im Schnee­trei­ben – vor lau­ter reflek­tie­ren­den Par­ti­keln sieht man nichts mehr. Also u.a. den inte­grier­ten Blitz der klei­nen Digi­tal­ka­mera nicht ver­wen­den, externe Licht­quelle weit seit­lich plat­zie­ren. Und sowieso nah ans Objekt ran, damit noch weni­ger Schwe­be­teil­chen im Strah­len­gang zwi­schen Koralle und Kamera sind. (Wei­tere Tips z.B. auch im Spe­cia­lity Kurs “UW — Fotografie”)

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